Herb               Gemeinde Zelów
¯eromskiego Str. 23, 97-425 Zelów, Montag: 7.30 - 15.30, Dienstag: 7.30 - 17.00, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 8.00 - 15.30

LAGE

Die Gemeinde Zelów liegt im zentral-südlichen Teil der Woiwodschaft Lodz. Nach der staatlichen Gliederung ist es im Kreis Be³chatów, in seinem nord-westlichen Teil. Die Gemeinde Zelów grenzt an den folgenden Gemeinden: im Norden an D³utów, im Osten an Dru¿bice und Be³chatów, im Süden an Kluki und Szczerców und im Westen an Widawa, Sêdziejowice und Buczek. Die Gemeinde Zelów hat eine Fläche von 16 821 ha und ist eine der grössten in der Woiwodschaft Lodz. Sie umfasst 35 Schultheissenbezirke und 63 Ortschaften und zählt insgesamt 15 427 Einwohner, davon macht 8161 die Stadtbevölkerung aus. Das Gebiet der Zelówer Gemeinde liegt auf der Verkehrsstrecke eines überregionalen Wegs (Nr.12): Sieradz-Piotrków Tryb.-Lublin, des Woiwodschaftswegs (Nr. 483): £ask-Szczerców-Czêstochowa und des Wegs Nr.484: £ask-Buczek-Zelów-Be³chatów-Kamieñsk. Der letzte verläuft über das Zentrum der Stadt Zelów und verbindet sie mit dem Weg A1. Die Gemeinde verfügt über gute Verkehrsverbindungen, insbesondere mit den naheliegenden Städten, wie Lodz(50 km entfernt), £ask (15 km entfernt) und Be³chatów (15 km entfernt). Eine direkte Verbindung mit Lodz versichert der staatliche Verkehrsbetrieb (PKS) und mit Be³chatów und £ask- der Stadtverkehrsbetrieb (MZK).
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DIE ÄLTESTE GESCHICHTE VON ZELÓW

Den Grund zu der Stadt legte die im 13.Jahrhundert gegründete Siedlung, die ursprünglich den Namen Szelyów und später Zeliów trug. Der erste historische Vermerk über die Siedlung reicht in das Jahr 1402 zurück und stammt aus der Festschrift von Jan £aski Liber Beneficiorum. Bis zum Ende des 18. Jh. blieb Zelów ein typisches Adelsdorf, dessen Einwohner sich mit Bodenbau und Tierzüchtung befassten. Die historischen Quellen geben an, dass im Jahre 1802 wurde das Landgut Zelów, damals Besitz von Józef ¦widziñski, von den nach Polen eingewanderten Tschechen angekauft. Die haben die bis heute in der Stadt vorhandene Textilindustrie angebahnt, indem sie vornehmlich Weberhandwerk ausübten. Die Zelówer Werkstätten haben sich u. a. auf die Herstellung von Satin, Kretonne und Zierplüsch aus Baumwollzettel und Wollschuss spezialisiert.
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ZELÓW WIRD VON DER SIEDLUNGSVIELFALT GEPRÄGT

Die längere Zeit haben in der Siedlung die Zelówer Tschechen eine dominierende Rolle gehabt. Doch nachdem der 1. Krieg zu Ende war und die Tschechoslovakei gegründet wurde, sind sie in die Heimat zurückgekehrt. Nach der grossen Auswanderung der Tschechen in der Zwischenkriegszeit sind viele Polen, Deutsche und Juden nach Zelów gekommen. Insbesondere in dieser Zeit wurde Zelów von der Entwicklung verschiedener Konfessionen geprägt. Jede einzelne Gruppe pflegte ihre Religion. Zu der zahlreichsten wurde die evangelisch-reformatorische Pfarrgemeinde. In der Zwischenkriegszeit ist das Wirtschaftspotenzial der Stadt beträchtlich angestiegen. Da sind viele Textilbetriebe entstanden, u. a. die von K.Reichert in Herbertów. Nach dem 2. Weltkrieg ist der Anteil von Tschechen in Zelów beträchtlich abgenommen. Da sind auch viele Deutsche ausgewandert. An ihre Stelle und an die Stelle der von dem Besatzer ermordeten Juden sind nach Zelów die Polen aus den umliegenden Dörfern gekommen. Da waren die folgenden Konfessionen in der Stadt kaum vorhanden: tschechische und mährische, mosaische, freie evangelisch-reformatorische Kirche und die Methodisten. Heutzutage werden in Zelów vier Konfessionen weiter kultiviert: römisch-katholische, evangelisch-reformatorische, evangelisch-augsburgische und die Baptisten. In der Nachkriegszeit hat sich auch die wirtschaftliche Lage der Stadt geändert. Im Juni 1949 wurde auf Basis der Privatbetriebe das Zelówer Textilwerk FANAR gegründet, das zum grösstem Produktionsbetrieb in der Stadt geworden ist. Dies wurde jedoch nach dem Konkursverfahren abgeschafft, nachdem es sich Anfang 90-er zur Zeit der Marktwirtschaft nicht bewährte. Das Gut des Betriebs wurde von den Privatinvestoren übernommen, die die Herstellung von Baumwollgeweben und Verbandstoffen entwickelten. Im Jahre 1954 erhielt Zelów die Siedlungs - und drei Jahre später die Stadtrechte. Im Jahre 1976 wurden die Stadt und die Gemeinde zu einer Verwaltungseinheit gekoppelt und ab 1990 machen eine Verwaltungsgemeinschaft aus.
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DES SEHENS WERT- SEHENSWÜRDIGKEITEN

Die Theodor-Märtyrer-Pfarrkirche in Kociszew

Die Kirche aus Holzbalken mit Kammkonstruktion wurde wahrscheinlich im Jahre 1765 gebaut und 1783 eingeweiht.Die Kirche wurde errichtet dank Spender Zygmunt Dobek, dem Sieradzer Schwertträger, der sie im Auftrag von Gniezner Erzbischof, Fürsten Raczyñski, dem Besitzer von den Landgütern Ma³oszyn und Raczyn an die Stelle der verbrannten holzernen 1661 eingeweihten Mariekapelle aufgestellt hatte. Die Kirche war, so wie früher die Kapelle, die Filiale der Pfarrgemeinde £obudzice. Erst das Gniezner Konsistorium machte sie zur Pfarrkirche der neu gegründeten Gemeinde in Kociszew. Drin sind die am 9. November 1663 in die Kapelle feierlich hineingetragenen und bis heute guterhaltenen Reliquien vom heiligen Theodor Märtyrer zu sehen.

Die Wawrzyniec- und Thomaspfarrkirche in £obudzice

Die Lärchenkirche im Spätbarockstil stammt aus dem Jahre 1795. Die in der Gemeinde Zelów älteste Pfarrgemeide £obudzice wurde im Jahre 1488 von Gniezner Erzbischof Zbigniew Ole¶nicki gegründet. Zu dieser Zeit wurde auch die erste in der Gemeinde holzerne Wawrzynieckirche errichtet. Nach ihrem Abbruch im Jahre 1751 wurde an diese Stelle von neuem Landbesitzer, ¯eleniewer Landrat W³adys³aw Je¿ewski, die neue Kirche aufgestellt. Die dritte errichtete nach dem Brand im Jahre 1795 der damalige Besitzer vom Landgut £obudzice, der General der polnischen Armee, Kazimierz Krzycki. Die Kirche in £obudzice steht im Staatsverzeichnis der polnischen Mariensanktuarien.

Die Kazimierz-und Barbarapfarrkirche in Po¿d¿enice

Die Holzkirche mit Skelettkonstruktion, aus der Wende des 18. zum 19 Jh. hat einen Bauplan des Rechtecks. Der erste Vermerk über die Kirche stammt aus dem Jahre 1622, als die Gemeinde in £obudzice von Wojciech Gêbicki gegründet und (im Dezember desselben Jahres) die von Wojciech und Barbara Wê¿yk gestiftete Kirche von Pfarrer, zugleich £asker Infulträger und Gniezner Kanoniker Miko³aj Starzyñski eingeweiht wurde. Die heutige Kirche wurde an die Stelle der früheren errichtet.Was die Stiftung der Kirche anlangt, gibt es zwei Hypothesen. Eine sagt, dass die Kirche Ende des 18. Jhs von Sieradzer Kastellan, Besitzer des Landguts Po¿d¿enice Henryk Mi±czyñski errichtet wurde. Nach den anderen Quellen wurde die Kirche Mitte des 19. Jhs aufgestellt. Sicher steht, dass im Jahre 1867 die Kirche in Po¿d¿enice zur Filialkirche der Pfarrgemeinde Wygie³zów wurde. Die Pfarrgemeinde Po¿d¿enice wurde im Jahre 1958 wiedergegründet und besteht bis heute.

Die Marienkirche in Wygie³zów

Die Pfarrkirche in Wygie³zów stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jhs. Das alte Gebäude wurde leider verbrannt. An seine Stelle wurde von Sieradzer Landrichter, Besitzer des Landgutes Wygie³zów, Celestyn Gorczycki, die grosse Holzkapelle gespendet. Das Gebäude wurde 1796 renoviert und ausgebaut. Interessant ist, dass beim Abreissen des alten Fussbodens ein mit dem Doppelbogen schliessendes Grabmal entdeckt wurde, in das Leichname der Priester gelegt worden waren.

Die evangelisch-reformierte Kirche in Zelów

Dieses erste Monumentalwerk in Zelów stammt aus dem Jahre 1825. Die Ziegelkirche wurde nach dem Entwurf von Zille gebaut. Das Bauwerk mit dem Bauplan des Rechtecks und einem Quadratturm macht vom Westen ein Hauptaussichichtsobjekt der Stadt aus. Der Aussenschmuck der Kirche wurde nach dem Provinzklassizismus gestaltet. Drin gibt es die tschechischen Beschriftungen und die Erinnerungstafeln für Jan Hus und Jan Kalwin. Neben der Kirche wurde der Friedhof gegründet, wo sich bis heute die Grabsteine mit tschechischen Inschriften befinden.

Das Landhaus in Krze¶lów

Der erste Vermerk über das Landhaus in Krze¶lów stammt aus dem Jahre 1670. Dies war wahrscheinlich ein Schutzbau. Dieses wahrscheinlich im 17.-18.Jh. errichtete Gebäude wurde in der 1. Hälfte des 17. Jhs. zerstört. Das nächste Landhaus wurde im Jahre 1758 zu Zeiten von Siemiñski aufgestellt. Das heutige Aussehen (im klassischen Stil) bekam das Bauwerk, errichtet von Wincenty Wêsierski, wahrscheinlich 1846. Aus dieser Zeit stammt die im Keller bis heute erhaltene Tür mit reichlich verziertem Eisenbeschlag der Intarsie. Neben dem Landhaus steht eine Brennerei aus dem Jahre 1880.
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KULTUR

Musikalisches Zelów

Die wichtige Kulturveranstaltung der Zelówer Gemeinde sind die ab 1995 organisierten Sommerfestivalkonzerte, die das internationale Orgel-und Kammermusikfestival "Radom- Oroñsko" begleiten.
Das Ziel dieser Musikveranstaltung ist, den Einwohnern der Gemeinde und der Gegend die klassische Musik in verschiedenen Interpretationen der weltberühmten Musiker, Sänger und Schauspieler anzubieten.
Bei uns waren bisher zu Gast die folgenden hervorragenden Persönlichkeiten der Kuturwelt: Teresa ¯ylis-Gara, Herr Prof. Stefan Stuligrosz mit den "Posner Nachtigallen", Wies³aw Ochman, Konstanty Andrzej Kulka, Robert Grudzieñ, Georgij Agratina, Zbigniew Macias, Józef Skrzek, Krzysztof Penderecki, Maestro Jerzy Maksymiuk mit seinem Orchester "Sinfonia Varsovia", Krzysztof Kolberger und Jerzy Zelnik. Die Konzerte finden in der Marienkirche in Zelów statt. Das Ehrenpatronat über die Veranstaltung verrichtet Lodzer Erzbischof W³adys³aw Zió³ek.Weiter zählen auch Neujjahrkonzert und Lehrertag zu den vom Zelówer Kulturhaus organisierten Kulturveranstaltungen. Zu den hervorragenden Persönlichkeiten der Kulturwelt, die uns in den letzten Jahren mit ihrem Auftritt Ehre angetan haben, gehören: Micha³ Bajor, El¿bieta Dzikowska, Tony Halik, Jacek Kaczmarski , Mieczys³aw Szcze¶niak, Edyta Geppert, Jacek Borkowski und Krystyna Proñko.
In Zelów agiert die einzige in Polen, amerikanische Handglocken spielende Musikband "die Zelówer Glocken", die an zahlreichen Konzerten im In- und Ausland teilnimmt.


Literarische Treffen

Seit einigen Jahren wurde Zelów jedes Jahr im Herbst zum Treffpunkt der Literaten, Schriftsteller und Dichter aus aller Welt. Die treffen sich, um Erfahrungen und Meinungen im Rahmen der Polnischen Literarischen Konfrontationen auszutauschen. Zu Gast waren bei uns u. a. : Ernest Bryll , Henryk Cyganik, Adam Szyper, Józef Baran, Tadeusz Czerniawski.

Siedlertage

Zur Tradition der Stadt Zelów wurde das sich auf die Stadtentstehung beziehende Fest "Siedlertage". Die Einwohner der Gemeinde treffen sich im Rahmen des Festes unter der Parole "Ein Zelów, vier Nationen, sieben Konfessionen", um die Freizeit gemeinsam zu verbrigen. Bei Spielen, Ausstellungen und Wettbewerben zeigt sich, wie wichtig für die Zelówer ist, ihre Geschichte zu pflegen und Kontakte zu bauen, um eine starke Zelówer Gemeinschaft zu schaffen. Das Fest bietet seit fünf Jahren viele Attraktionen an: Ritterkämpfenschau, Kunstausstellungen, Spiele im Freien, Auftrtritte der lokalen Musikbands und Stars der polnischen Bühne, wie Ma³gorzata Ostrowska und das Kabarett "Made in China".

Ausstellungen

Kultur- und Kunstzentren sind in der Stadt die Galerien: Die "Collage" in Zelówer Kulturhaus und die beim Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Pfarrgemeinde Zelów. Dort haben die Zelówer Künstler die Möglichkeit, zu schaffen, ihre Werke zu werben und ausszustellen.
Den, die sich für Stadtgeschichte inieressieren,empfehlen wir das Archivmuseum beim Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Pfarrgemeinde Zelów zu besuchen, wo die Geschichte böhmischer Brüder dokumentiert wurde. Dort werden Periode-und Stammaustellumgen sowie Museumsstunden organisiert.


Über Zelów

In der Gemeinde wird Verlagstätigkeit geführt. Heute erscheinen zwei Monatsschriften: die ab 1996 vom Kulturhaus in Zelów redigierte "Kulturzeitung"und die ab 1998 vom Zelówer Stadtamt herausgegebene "Zelówer Auskunftsgeber". Inzwischen sind auch viele Bücher über Geschichte und Stadt erschienen.
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BILDUNG

Die Gemeinde Zelów fördert die Bildung der Jugendlichen und Kinder.
Den jüngsten Einwohnern der Stadt stehen zwei Selbstverwaltungskindergärten und ein von der Zelówer evangelisch-reformierten Pfarrgemeinde geführter Erziehungskindergarten.
Das Gemeindeschulnetz umfasst zwei Stadt-und drei Dorfschulen, zwei Gymnasien und zwei Oberschulen. Der allgemeinbildende Schulkomplex bietet folgende Fachrichtungen an: gesellschaftlich-humanistisch, öko-touristisch und mathematisch-informatisch, der Oberschulkomplex bilden in folgenden Berufen: Landmaschinenmechaniker und -Führer, Automechaniker, Schlosser, Schneider, Tischler, Maurer, Bäcker und Kuchenbäcker, Schlächter, Monteur der Sanitätsanlagen, Techniker-Mechaniker, Techniker-Teleinformatiker, Techniker-Informatiker, Techniker- Logistiker, Techniker- Kaufmann, Techniker für Landschaftsgestaltung und Techniker für Bekleidungstechnologie.
Die genannten Schulanstalten bilden qualifizierte Arbeitskraft aus.
Die Bildung der Jugendlichen in Zelów wird gefördert durch den ab 1998 bestehenden , von dem Wohltätigkeitsverein "Razem"("Gemeinsam") geführten Zelówer Stipendiumsfonds und durch den im Jahre 2005 gegründeten Johann-Paul-Stipendiumsfonds der Gemeinde Zelów.
Die beiden Stipendiumsprogramme sollten den jungen begabten Leuten helfen, die trotz der schwierigen Lebenslage (Gesundheits-, Familien-, Geldprobleme) in der Schule Efolge erreichen.
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SPORTLICHES ZELÓW

In der Gemeinde Zelów sind acht Sportklubs tätig. Zu den Hauptsportarten zählen : Volleyball, Tischtennis, Fussball, Schach, Damespiel, Bogenschiessen und Rennen. Der wichtigste repräsentative Verein ist der Zelówer Fussballverein mit vieljähriger Tradition "W³ókniarz". Zur Zeit nimmt der Klub an den Fussballkreismeisterschaften teil. Die Klubszöglinge nahmen teil an den Meisterspielen der ersten Liga und spielten in den Auslandsklubs. Zu den berühmtesten Spielern gehören ohne Zweifel die Brüder Surlits: Wies³aw Surlit("Legias" Torwart) und Krzysztof Surlit( Polens Nationalspieler). Der letzte nahm teil an dem unvergesslichen Spiel Widzew-Juventus Turin. Die beiden Brüder sind durch ihre Erfolge in die polnische Fussballgeschichte eingegangen.
Weiter bestehen in der Gemeide Schülersportklubs, derer zahlreiche Pokale und Auszeichnungen vom hohen Niveau unserer Sportler zeugen.
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GESUNDHEITSDIENST

Die eigenständige Gesundheitsanstalt in Zelów leistet Dienste in folgenden Bereichen: Orthopädie, Chirurgie, Gynäkologie, Laryngologie, Onkologie, Berufssmedizin, Rehabilitation und bietet eine moderne USG- und EKG-Apparatur an.
Zyklisch werden in Zelów Untersuchungsaktionen organisiert und Ärzte seltener Spezialisierungen geholt. Eine der Aktionen war "Der weisse Sonntag", im Rahmen derer folgende Untersuchungen durchgeführt wurden: Mammographie, Densytometrie, Spirometrie, Aderinsuffizienz und auch in den Bereichen: Chirurgie, Orthopädie und Neurologie. Für Behinderte wurde da ein Fahrstuhl installiert.
Die Zelówer Anstalt hat zwei Dorfstellen: in Bujny Schlacheckie und in Wygie³zów.
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UMWELT

Relief

Die Gemeinde Zelów liegt auf der Berührungsfläche von Be³chatówer Flachland und Szczercówer Becken. Am höchsten (213 m.ü. M) liegt die Gegend des Dorfes Ostoja im östlichen Teil der Gemeinde und am tiefsten (155 m.ü. M)- das Tal des Flusses Chrz±stawka im Westen.
Das meiste Gemeindegebiet ist eine durch weite und breite Täler mit sanften und flachen Sohlen geteilte Ebene. Die Landchaft wird allein durch Dünenwellen in den Flusstälern von Pilsia, Chrz±stawka, Kie³baska, Grabia abwechslungsreich gestaltet, derer Tiefe bis zum 15 m reicht.


Wasserbehälter und Flüsse

Das Gebiet der Zelówer Gemeinde liegt im Quellgebiet des Flusses Widawka und wird durch seine indirekte Abflüsse: Grabia, Pilsia und Chrz±stawka entwässert. Die Grabia fliesst über den nord-östlichen Gemeinderand. Da verläuft auch die Verwaltungsgrenze. Die Pilsia hat ihren Urquell gleich ausserhalb der Zelówer Gemeinde, auf dem Gebiet der Gemeinde Dru¿bice. Bis zur Ortschaft Bujny fliesst sie über breites, flaches Tal. Ihr Flussbett ist eng und reguliert. Hinter Bujny biegt der Fluss nach Süd-Westen ein. In dieser Gegend gibt es ein kleines Staubecken "Patyki" ( 5,5 ha). Die Chrz±stawka hat ihren Urquell auf dem Gebiet der Zelówer Gemeinde, in der Nähe vom Dorf Ignaców und nimmt auf gleich bei der Grenze der ehemaligen Sieradzer Woiwodschaft ihren grössten, der westlichen Gemeindegrenzen entlang fliessenden Abfluss, Kie³baska.

Touristik und Erholung

Zum grossen Vorteil der Zelówer Gemeinde tritt die Umwelt.
Die Umweltvorzüge ermöglichen Touristik- und Erholungstätigkeit in der Gemeinde zu führen. An der Stelle wären erstens Wälder zu nennen, die einen Viertel der Gemeindefläche bedecken und günstige Bioklimabedingungen schaffen. Die grössten Forstkomplexe der Gemeinde befinden sich in ihrem süd-westlichen Teil. Weiter zeichnet sich auch durch seine attraktive Lanfdschaft der nördliche Teil der Gemeinde. Da befindet sich auch ein Teil des Tuszyner-D³utówer-Landschaftsschutzgebietes, ein Gebiet mit vorzüglichen Umweltbedingungen. Als das meistwertvolle Gebiet erscheint das Tal von Grabia. Nicht weniger attraktiv ist der westliche Teil der Zelówer Gemeinde. Da befindet sich das Szczercówer Landschaftsschutzgebiet, das die Grenzgemeindeforstkomplexe mit einschneidenden Enklaven von Fäldern und Flusstälern umfasst. Neben den malerischen nördlichen und südlichen Gebiete der Gemeinde ist auch der Stausee "Patyki" mit einem grossen Sandstrand auszuzeichnen.
Da befindet sich eine Pfadfinderstelle, die über Fussball-, Volleyball und Federballsportplätze, einen Spielplatz und einen Tisch zum Tischtennis verfügt. Zur Erholung in dieser Gegend ermuntert die Einwohner der umliegenden Städte nicht der Wasserbehälter allein, sondern auch der sich in der Nähe befindende Dünenkomplex, bewachsen mit Kiefernwald.
Auf dem Gebiet unter Aufsicht der Bezirkverwaltung der Staatswälder in Wola Pszczó³ecka wurde auch eine von der "Caritas" geführte Ferienstätte gegründet.
Besonders schönes, malerisches und ruhiges Gebiet ist auch die in der Waldnähe gelegene Ortschaft Kolonia Karczmy-Jamborek, wo viele Ferienhäuser gebaut wurden. Nicht weit davon fliesst der malerische Fluss Grabia. Da kann man auch in den Fischzuchtteichen angeln und in der Fischräucherei in der alten Mühle einen leckeren Fisch essen. So sind gute Umwelt-und Klimabedingungen, Waldnähe, rasch aufwachsende Erholungszentren und Lage (Grossstadtnähe) der oben beschriebenen Gegend eine gute Voraussetzung für die Entwicklung der Wochenendetouristik. Hier erholen sich die Einwohner der naheliegenden Städte: Lodz, Pabianice und £ask.
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WIRTSCHAFT

Die Wirtschaft der Zelówer Gemeinde hat einen Produktions-und Dienstleistungscharakter.
Eine dominierende Rolle hat hier die Leichtindustrie. Zu den grössten Wirtschaftssubjekten gehören gerade Betriebe dieses Wirtschaftszweiges. Ihre Produktionstätigkeit belebte die alten Gebäude der ehemaligen staatlichen Textilbetriebe. Die Textilfirmen beschäftigen gegen 1000 Arbeiter. Die grössten von ihnen sind: "Toruner Verbandstoffbetriebe", "Kosmetikbaumwollewaren", "Han-Met".
Zum grossen Verteil der Zelówer Gemeinde tritt die indirekte Nähe von den Brennstoff-Energie-Komplex in Be³chatów,wo sich das grosse Wirtschaftspotential konzentriert. In den letzten Jahren wurde in der Gemeinde ein beträchtlicher Anstieg der Kleinfirmenanzahl verzeichnet. Infolge dessen wurden neue Arbeitsplätze geschaffen sowie die Beschäftigung in der Gemeinde diversifikiert. In der Gemeinde sind insgesamt 723 Wirtschaftssubjekte tätig. Das sind vor allem Dienstleistungs- und Verkaufsstellen und Baufirmen. Die potentiellen Investoren werden von den Verwaltungsbehörden und der Stiftung für die Entwicklung der Gemeinde Zelów gefördert, die sich zum Ziel setzt, günstige Bedingungen für die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung in der Lodzer Region zu schaffen. Die Stiftung ist Filiale des Netzes "Agro-Info" und steht im Register des Landessystems für Klein- und Mittelunternehmen , die Beratungs-, Finanz-, Schulungs-und Informationsdienstleistungen anbieten.Die Stiftung besitzt ein Qualitätsaufsichtssystem gemäss der Normale: PN-EN ISO 90001:2001, bescheinigt mit einem Qualitätszertifikat Nr. 81/SZJ/2004, verleiht am 16.06.2004 von der G.m. b. H "Zetom-Cert".
Die Förderung der Wirtschaftsentwicklung wird von den folgenden Organisationseinheiten realisiert: Zelówer Unternehmungfonds und Zelówer Unternehmungsinkubator. Die oben genannten Behörden leisten folgende Dienste: Beratung, Schulungen, Kredithaftungen, Anleihen für Anfangsunternehmer, Produktions- und Büroflächenverleih. Den neugegründeten Firmen werden Vorzugsbedingungen angeboten, was die Weiterentwicklung der Unternehmungstätigkeit und der Wirtschaft in der Gemeinde Zelów fördert.
Die oben genannten Dienstleistungen werden gesponsert durch Hilfprogramme der EU(darin PHARE-Mittel), der Weltbank, des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums u.a.
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LOKALENTWICKLUNG

Hauptaufgaben der Gemeindebehörden sind Ausbau der technischen Infrastruktur und Umweltpflege. Solche Faktoren, wie Wasserleitungen, Kanalisierung, gute Wege, Energie- und, Telefonnetz, Breitbandinternet, moderne Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen, verbessern die Lebensbedingungen der Gemeindeeinwohner sowie machen unsere Gemeinde attraktiver für potentielle Investoren. So sind logischerwese die oben beschriebenen Ausgaben Prioritäten für die Gemeindebehörden.

Unsere Investitionen

In den letzten Jahren ist der Aufwand für den Bau der Infrastruktur deutlich gestiegen.Die rasche Entwicklung der Infrastruktur war möglich dank den von den Behörden unserer Gemeinde erworbenen Mitteln. Die Quellen sind folgende Einrichtungen: Der Staatliche Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft in Warschau, Woiwodschatsfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft in Piotrków Trybunalski und Lodz, Woiwodschaftsamt in Lodz,Phare Rapid, Phare Strudel, Staatsbudget, Stiftung für polnisch-deutsche Zusammenarbeit, Kreisamt in Be³chatów, Agentur für Umstruktuierung und Modernisierung der Landwirtschaft in Warschau, Stitung für Hilsfprogramme für Landwirtschaft FAPA, Regionalzentrum in Kielce, Kreisfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft in Be³chatów. Eine grosse Finanzunterstützung bekam die Gemeinde aus den Mitteln des Programmms SAPARD, im Rahmen dessen, den Antrag der Zelówer Gemeindebehörden aufgenommen, ein Teil der Modernisierungskosten (546 Tausend Zloty; Gesamtkosten-1, 3 Millionen Zloty) des Weges Bocianicha-Karczmy finanziert wurde. Die SAPARD-Mittel ermöglichten Modernisierungsarbeiten schneller und effektiver durchzuführen.
Weiter war es auch ein grosser Erfolg unserer Gemeinde, Mittel für die Ausgabe:" Umbau der Kläranlage und Bau der Wasser- und Kanalisierungssysteme inklusive Wiederaufbau der Strassenstreifen in Zelów" zu kriegen. Diese Unternehmung wurde teilweise durch die EU finanziert, von dem eurpäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Integrierten Operationsprogramm für regionale Entwicklung (ZPORR) in Höhe von 12.269.674,23 Zloty. (Gesamtkosten-16.359.565,00 Zloty).
Von den Ergebnissen unserer Anstrengungen ermuntert, arbeiten wir an neuen Projekten, um Lebensbedingungen in unserer Gemeinde in kurzer Zeit verbessern zu können.


Dank den oben genannten Investitionen wurde von den Verwaltungsbehörden in der Gemeinde Zelów folgendes realisiert:

Ausgaben für Wasserschutz:
  • 131,6 km Wassserleitungen
  • 26,4 km Sanitätskanalisierug
  • 2 Kläranlagen (in Wygie³zów und Po¿d¿enice)
Ausgaben für Luftschutz:
  • Modernisierung von 7 Heizräumen in den Bildungsstellen in der Stadt und Gemeinde
  • Modernisierung des Gemeindeheizraumes (Umstellung von Kohl- auf Ölheizung)
  • Modernisierung des Heizraumes im Gebäude des Zelówer Kulturhauses
Realisiert werden zur Zeit:
  • Bau der Sanitäts-, Regen-, Wasserleitungskanalisierung und Wiederaufbau der Strassenstreifen
  • Modernisierung und Ausbau der Kläranlagen
  • Einleitung des E-Umlaufs von Dokumenten- E-Amt -Zelówer Stadtamt ( Gesamtkosten der Investition- 238.394,10 Zloty, teilweise finanziert aus ZPORR- Mitteln in Höhe von 178.795,58 Zloty)

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AUSLANDSPARTNER DER GEMEINDE ZELÓW

Schon seit 14 Jahren werden Partnerkontakte zwischen Gemeinde Zelów und Samtgemeinde Neuenhaus aufrechterhalten. Infolge der Kontakte wurde 1993 ein Abkommen über Zusammenarbeit unterzeichnet.
In diesem Zeitraum wurden zwischen den beiden Seiten Erfahrungen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgetauscht. Es wurden auch private, individuelle Kontakte aufgenommen.
Als Freundschaftsbeweis wurde eine Brücke am Fluss Dinkel in Neuenhaus Zelówer Brücke benannt.
Das hochentwickelte System für Unternehmungsförderung, eingeleitet von der Stiftung für die Entwicklung der Gemeinde Zelów, bewegt Verwaltungsvertreter aus aller Welt, unsere Gemeinde zu besuchen. Zelów wurde Partnergemeinde bei den Regierungsprojekten von Japan und Dänemark. Zelów wird gern besucht von den Regierungsvertretern der mitteleuropäischen Staaten und Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die neue Lösungen und bewährte Muster suchen.
In den letzten Jahren waren in Zelów zu Gast Regierungsvertreter aus der Tschechischen Republik, Kasachstan, Kroatien, Albanien, Rumänien, u.a. Auslandskontakte der Gemeinde Zelów umfassen auch Zusammenarbeit mit den Gemeinden: Beilen und Zaandam in Holland. Diese beruht vor allem auf der Wohltätigkeitshilfe für arme Einwohner der Zelówer Gemeinde (geführt von der Stiftung NEPO aus Beilen) und Hilfe für Bildungsstellen, organisiert von der Stiftung " Stichting Hulpactie Polen" aus Zaandam. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird auch von der Stiftung von Be Bosfeld aus New Amsterdam ein Ferienaufenthalt für Kinder organisiert. Auf dem Gebiet der Feuerwehr nahm die Gemeinde Zelów Partnerkontakte mit der Stadt Norfolk in Grossbritannien auf. Zelów vergisst auch Hilfsbedürftige aus anderen Ländern nicht. In den letzten Jahren wurden, gemeinsam mit dem Verein "Wspólnota Polska"("Gemeinschaft Polen") und der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Kociszew, Sommerferien für Kinder aus Drohobycz und ¯ydaczów in der Ukraine organisiert. Ausserdem organisierte man auch die Wohltätigkeitshilfe für die polnische Schule in Gródek in der Ukraine.
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EHRENBÜRGER DER STADT ZELÓW

Für Verdienste zu Gunsten unserer Gemeinde wurden von dem Stadtrat in Zelów Ehrenbürgerrechte für 17 Personen zuerkannt:

  • 1991 für Riet und Hans Keller aus Holland in Anerkennung der Hilfe für unsere Gemeinde,
  • 1992 für Tina und Be Bosfeld aus Holland für Hilfe beim Organisieren des Ferienaufenthalts für Kinder aus unserer Gemeinde,
  • 1993 für Carla und Arie Booman aus Holland in Anerkennung der Hilfe zu Gunsten Zelówer Gesellschaft,
  • 1996 für Franziskaner Piotr Tadeusz Mielczarek für Mitgründung der polnischen Kirche auf westlichen und nördlichen Gebieten,
  • 1998 für Bary Harwood aus Norwich in Norfolk für Hilfe und persönliches Engagment sowie Finanzhilfe für die Entwicklung der Zelówer Feuerwehr,
  • 1999 für Robert Grudzieñ aus Radom in Anerkennung der Verdienste auf dem Gebiet der Kulturverbreitung und Promotion der Gemeinde Zelów,
  • 2000 für Sinus Lefers aus Neuenhaus, Sinus Hoppen aus Osterwald, Max Hoppe aus Neuenhaus für konsequente Einleitung des Abkommens über Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Zelów und dem Gemeindebund Neuenhaus,
  • 2001 für Jan Albert Schippers aus Neuenhaus und Karl-Heinz Meyer aus Neuenhaus für konsequente Einletung des Abkommens über Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Zelów und dem Samtgemeinde Neuenhaus und für Priester Józef Stanek für vieljährige Arbeit auf dem Gebiet unserer Gemeinde und insbesondere für seine Heldenhaltung im Jahre 1957, dank der viele Leute gerettet wurden,
  • 2002 für Wies³aw Ochman für Verdienste auf dem Gebiet der Kulturverbreitung und Promotion der Gemeinde Zelów,
  • 2007 für Bischof Zdzis³aw Tranda für vieljährige und vielseitige Tätigkeit zu Gunsten der Zelówer Gesellschaft, insbesondere im Bereich der Vereinigung und Zusammenarbeit zwischen der Zelówer Einwohnern verschiedener Nationen und Konfessionen.

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